
Der Beginn von S.C.U.M.: Ein Neuanfang im Schatten des Scheiterns
Im Jahr 2078 blickt die Welt auf eine Reihe gescheiterter Versuche zurück. Das ambitionierte Ziel, durch soziale Experimente Modelle für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, war jedes Mal an den Abgründen der menschlichen Natur zerschellt. Missgunst, Neid, offene Feindschaft und in einigen Fällen sogar der offene Wahnsinn hatten die sorgfältig geplanten Gemeinschaften in Chaos und Anarchie gestürzt.
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Eine Gruppe unbeirrbarer Wissenschaftler und Idealisten unter der Leitung der charismatischen Dr. Evelyn Hayes klammerte sich an die Überzeugung, dass der Mensch zu mehr fähig sein müsse. Sie glaubten, dass die Fehler der Vergangenheit nicht in der Idee selbst lagen, sondern in der Umsetzung.
So wurde S.C.U.M. geboren – ein Akronym für Soziales, Gemeinschaft, Nutzen und Management. Das Experiment sollte radikal anders sein. Hayes und ihr Team wählten die Insel Otok, ein abgeschiedenes Eiland mit einer Mischung aus üppiger Natur und den Überresten vergessener Technologien, als Bühne für ihr Vorhaben.
Die Teilnehmer, eine bunte Mischung aus Freiwilligen, wurden sorgfältig ausgewählt und auf das bevorstehende Abenteuer vorbereitet. Sie lernten die Prinzipien von S.C.U.M. kennen, die auf Selbstversorgung, Zusammenarbeit und nachhaltiger Nutzung der Ressourcen basieren. Einige Daten des BCU wurden angepasst oder aufgespielt, z.B. eine Karte der Region, damit die Teilnehmer sich etwas besser zurechtfinden.
Doch unter der Oberfläche der Aufbruchsstimmung schwelte eine unterschwellige Angst. Die Schatten der gescheiterten Vorgängerprojekte lasteten schwer auf den Teilnehmern. Würden sie es schaffen, eine funktionierende Gemeinschaft zu gründen, oder würden auch sie den alten Mustern von Misstrauen und Selbstzerstörung verfallen?
Die Antwort lag in ihren Händen. Doch die Entscheidung, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, wurde ihnen abgenommen. Ohne Vorwarnung wurden die Teilnehmer betäubt und in einer befremdlichen Welt von Otok wieder wach. Als sie die Augen öffneten, fanden sie sich in einer fremden Welt wieder, umgeben von den Überresten einer verlorenen Zivilisation und der ungezähmten Wildnis der Insel.
Die Anspannung war greifbar, die Ungewissheit drückend. Sie wussten, dass sie nicht nur für sich selbst kämpften, sondern auch für die Zukunft einer Gesellschaft, die drohte, in den Stürmen der Krise unterzugehen. Das Experiment hatte begonnen – und mit ihm ein Wettlauf gegen die Zeit, die unberechenbare Natur und die dunklen Seiten der menschlichen Seele.